Traditionelles Kalkbrennen

Die vergangenen Wochen beschäftigte ich mich mit traditionellem Kalkbrennen. Wir bauten einen Kalkmeiler in dem wir dann 3 Tage und 3 Nächte lang feuerten. Durch das Erhitzen entweicht das Kohlendioxid aus dem Kalkstein. Der Stein verliert dadurch an Gewicht und das Produkt daraus nennt man gebrannter Kalk. An unserem selbst gebrannten Kalk durften wir dann auch verschiedene Löschmetoden ausprobieren. Den gelöschten Kalk mischten wir mit Sand und Wasser zu einem Mörtel. An einer Scheibe starteten wir erste Putzversuche.

Aufbau des MeilersKalkmeiler während des BrennensGelöschter KalkGelöschter Kalk

Sticky: Gitzi zu verkaufen auf Sommer/Herbst 2009

Mir viel Freude und Liebe betreuen wir unsere Ziegen. Baileys (Pfauenziege, specia rara) und Gundel (Toggenburgerziege mit Hörner) haben beide sehr gute Abstammungspapiere und waren an der Herbstschau des Ostschweizer Pfauenziegenzuchtvereins. Beide erwarten März/April erstmals rassenreine Gitzis.

Wir würden die gerne an gute Plätze verkaufen: Meldung an Susanna Müller, Tel.052 740 20 65, mail: srm@gmx.ch

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Baileys

gundel

Gundel

Herbst…

Der Herbst ist nun wirklich gekommen hier auf Gotland. Auch wenn an einem schönen Tag wie heute die Sonne recht zu wärmen vermag ist es am morgen und abend schon recht kallt. Das Laub beginnt sich Gelb zu fären und wird auch schon von den kräftigen herbstwinden weg geweht. Hier einige Bilder von meinem Spatziergang der Ringmauer entlang.

Mit meinem Studium hier bin ich bis jetzt sehr zufrieden. Macht eine menge Spass 🙂 Zurzeit haben wir einen Kurs in “Gebäudedokumentation”. Wir waren eine Woche lang in Kovik, einem Fischereimuseum. Dort wurden verschidene Typen von kleinen Fischerhütten “gesammelt” – wie ein mini Ballenberg ungefähr. Zu Zweit nahmen wir uns dann einer solchen Hütte an und skizzierten alle Fassaden, Grundriss und Querschnitt. Natürlich wurde auch alles genau ausgemessen. Jetzt besteht unsere Aufgabe darin genaue Pläne und Ansichten zu zeichnen im Massstav 1:20. Ist eine sehr aufwendige Arbeit – macht aber auch viel Spass. Hier also ein paar Bilder von “meiner” Fischerhütte und meinem “Klassenzimmer” für eine Woche!

…ein neues Abenteuer beginnt…

Wie einige vielleicht schon wissen werde ich diesen Herbst ein Studium an der “University of Gotland” anfangen. Die Standardfrage –  “Was studierst du denn?” ist leider ein bischen komplizierter in meinm Fall. Da ich das schwedische Wort “Byggnadsvård” nicht gut übersetzen kann sage ich jeweils “Building Conservation” oder Konservator aber auf alte Häuser spezialisiert. Seit dem 21. August bin ich nun also hier auf Gotland – der schwedischen Insel in der Ostsee. Ich wohne und studiere in Visby, der grössten und eigentlich der einzigen Stadt hier auf der Insel.

Hier nun einige Bilder von Visby und meiner Wohnung.

So nach diesen allgemeinen “Einblicken” noch ein paar “Byggnadsvard” spezifische Bilder. Letzten Donnerstag starteten wir schon zu unserer ersten Exkursion. Wir besuchten den Hof eines Lehrers. Dort sind alle Gebäude denkmalgeschützt und er konnte auch sehr viel Interessantes über jedes einzelne Haus erzählen. Zusätzlich konnten wir noch einer Konervatorin über die Schulter schauen die gerade dabei war in einer Kirche die aus dem Mittelalter stammt alte Fresken wieder hervor zu holen unter dem Putz.Also auch hier ein paar Eindrücke.