Gundel

Australia here I come

Hier ein paar impressionen von meiner Zeit in Australien


Ich und mein Mähdrescher. Weil es hier so heiss ist, brauchen die Geissen einen Mantel, oder weil so kalt ist?

Känguru in freier Wildbahn.

Weihnacht 2009

Der Nordhof wünscht fröhliche Weihnachten und ein gutes 2010

Aktuelles von den Geissen im Nordhof

Herbst im Tall

Es ist richtig Herbst geworden auf dem Nordhof: in der Küche knistert das Feuer und wir geniessen die Wärme am Kachelofen und auf dem Chöischtli in der Stube. Derweil wächst unseren Geissen der Winterpelz ,und jeden Tag- sogar bei Regen!-suchen sie auf der Weide die runterfallenden Blätter, Aepfel, manchmal auch eine Baumnuss oder Zwetschge! Sind halt Feinschmecker, diese Ziegen!

Höchste Zeit, um zu erzählen, was alles an Veränderungen seit dem Frühling bei den Nordhof-Geissen geschah:

Adieu LASSE:

leider wurde unser wunderbare Kastrat so kräftig und angriffig, dass wir ihn schwersten Herzens Ende März in den Geissen-Himmel schicken mussten. Wenigstens wurde er bis fast ganz zuletzt von uns und vor allem von Geissfreundin INGA begleitet : Auch Inga ist jetzt im Geissen -Himmel, erlöst von ihren ständigen Bauchschmerzen. Vergeblich hatten wir immer wieder “gedoktert”, es schien nichts zu helfen und Inga entwickelte sich zu einer “Jammergret-Geiss”. Es war wirklich traurig, die beiden zum Metzger zu bringen, und es brauchte noch lange, um darüber hinwegzukommen und auch Tränen! Wir sind halt doch kein “Nutztierbetrieb” – wenigstens vorläufig nicht!

Inga & Lasse

Inga & Lasse

Lasse

Lasse

Zum Glück kamen dann in der gleichen Zeitspanne unsere Gitzis zur Welt! Welch` grosser Trost! Unsere Pfauenziege BAILEYS wollte es gleich beim ersten mal super machen: ohne Hilfe und ganz schnell gebar sie gleich Zwillinge! Ich staunte nur, wie natürlich das ging -wunderschön! Sie macht sich gut als stolze Mutter ihrer hübschen Zwillinge, und es ist wunderbar zu erleben, wie die beiden grösser werden und eigenständige Geissenpersöhnlichkeiten sind!

Baileys mit Gitzi

Baileys mit Gitzi

Charmeur bist du ARTUS, ein “Globi”-clown, aber auch sehr ein “Mamisöhnchen”!! Da ist ARVEN dann schon viel eigenständiger! Sie ist echt stolz – naja, ist sie ja auch wirklich aussergewöhnlich mit ihren weissen Pfoten! ( Warum kommt mir nur dabei immer “Der Wolf und die 7 Geisslein” in den Sinn?? ARVEN ist doch nicht der Wolf…aber ihre Pfoten, die sehen doch genauso aus , als hätte sie zuerst den Bäcker und dann den Müller erpresst, um diese zu kriegen!!!( nachzulesen in “Grimms Märchen“) Arvens Fell ist nun auch schön hell geworden und vorallem flauschig fein und das weichste von allen.

Artus

Artus

Arven

Arven

Und wo nur ist die Tagelswangener Geiss GUNDEL geblieben? Das Geburtserlebnis mit ihr werde ich nie vergessen; das war ein so intensives Nahekommen von Geiss zu Frau. Während ich dem Gitzi BIRKA auf die Welt half, erlebte ich innerlich überraschend nah nochmals die Geburten meiner eigenen drei Kinder. Dies berührte mich sehr. Besonders schön war, dass Anaïs just im richtigen Moment von der Schule heimkam und auch dabeisein konnte. Ohne dass ich es merkte, filmte sie mit dem Handy – manchmal schaue und vor allem höre ich mir das kleine video an und empfinde es als überraschend kostbar! BIRKA hatte natürlich nun von Anfang an eine enge Beziehung zu ihrer “Hebamme”. Welch lustiges Gitzi da auf der Weide rumrannte, kletterte wie kein anderes, am liebsten auch auf Menschen hinauf und Rutschbahn fuhr den Rücken runter – sagt man dem “Geisslein-Rückenmassage“?? Jedenfalls eine wohltuende, neue “Wellness-Erfahrung”!

Gundel

Gundel

Birka

Birka

Klettegeiss Birka

Klettegeiss Birka

Aber warum sieht man die schönen Toggenburgergeissen seit Juni nicht mehr in Stammheim? Warum muss man nun hinauf nach Girenbad oberhalb Hinwil fahren, um Gundel und Birka ( schön gross geworden ist sie!) auf dem TRIEMENHOF anzutreffen? Wieder eine neue Erfahrung : ich verkaufte die beiden, wer hätte dies gedacht! Also das hatte ich ja wohl auch nicht geplant…aber da suchte jemand ” Toggenburgerziege mit Gitzi” – und draussen auf der Weide wurden meine beiden gerade wieder von den kämpferischen “Gebirgsziegen” gejagt…..so dass sie mir einmal mehr leid taten. Milchziegen machen trotz Hörner einfach immer “Zweite”, haben eine ganz andere Art von Temperament. Nachdem ich dem neuen Ort etwas “auf den Zahn” gefühlt ” hatte, entschied ich mich- auch nicht leichten Herzens – meine beiden Lieben zu ihrem Wohle gehen zu lassen. Auf dem Triemenhof haben sie es nun friedlicher und das freut mich sehr.

Und trotzdem, emotional konnte ich den Abschied von den langhaarigeren Toggenburger einfach nie ganz akzeptieren….,und es tat immer wieder weh. Die Lösung dieses Problems heisst : RASMUS ! Seit dem 3.Oktober bin ich getröstet! Gut, dies zu spühren!

Rasmus 01

Rasmus 01

Rasmus 02

Rasmus 02

Traumhaft!

Hier einige der vielen traumhaften Stimmungen die ich aus meiner Wohnung aus beobachten kann!

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Traditionelles Kalkbrennen

Die vergangenen Wochen beschäftigte ich mich mit traditionellem Kalkbrennen. Wir bauten einen Kalkmeiler in dem wir dann 3 Tage und 3 Nächte lang feuerten. Durch das Erhitzen entweicht das Kohlendioxid aus dem Kalkstein. Der Stein verliert dadurch an Gewicht und das Produkt daraus nennt man gebrannter Kalk. An unserem selbst gebrannten Kalk durften wir dann auch verschiedene Löschmetoden ausprobieren. Den gelöschten Kalk mischten wir mit Sand und Wasser zu einem Mörtel. An einer Scheibe starteten wir erste Putzversuche.

Aufbau des MeilersKalkmeiler während des BrennensGelöschter KalkGelöschter Kalk

Geburtshilfe im Geissenstall

Wieder am Freitag, zwei Wochen später, treffe ich eine erschöpfte,  verschwitzte Gundel. Diese Geburt geht nicht so schnell und einfach wie bei Baileys: Die beiden Beinchen kommen zwar zum Vorschein und auch bald das Näschen, die Fruchtblase ist schon offen… Aber diesmal brauchte es dann wirklich auch noch meinen Einsatz, Gundel war einfach am Ende der Kräfte!

Birka nach der Geburt
Birka nach der Geburt

Sooo lange Beine hat dieses Gitzi! Sobald es da war , machte Gundel aber alles prima. Ihr pralles Euter hätte wohl auch gut Zwillinge nähren können, aber wir waren froh, dass da nur ein Gitzli zur Welt gebracht werden musste; so ein “Chrampf” war das!

Ganz müde

Ganz müde

Juhui, ein “Meitli”; also heisst sie BIRKA! Sie ist erstaunlich vif und neugierig….und gar nicht ängstlich! So ein Toggenburgerli ist aber ganz anders als die Pfauengeisschen- das macht es nun noch spannender für uns. Wir haben grosse Freude an unserem “Geissenkindergarten”!

Vodka, unser “Chefin”, hat diesmal selber keine Jungen, doch nun übernimmt sie ganz autoritär die Rolle der Erzieherin- wir beobachten fasziniert, wie sich die Gitzi ihr anschliessen, und die Mütter die “Chefin” gewähren lassen.  Wenn aber ein Kleines ruft, so sind sie sofort zur Stelle, und nach dem Saugen-auch wenn nur ganz schnell- ist die Welt wieder in Ordnung! Das Ablecken übernimmt manchmal sogar  ebenfalls Vodka, die Chefin!

Birka

Birka

Geissenkindergarten

Geissenkindergarten

Frühlingsanfang im Geissenstall

Heute ist Frühlingsanfang – und bei uns beginnt eine neue Geissenerfahrung! Baileys bekommt ihre Gitzi.

Unser erstes Pfauengitzi ein strammes Böckli

Gitzi01

Böckli

Und es geht weiter:

Gitzi02

Das Böckli bekommt eine Zwillingsschwester

Gitzi03

Eine ganz spezielle, hat si doch weisse “Stiefel” an

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Wir freuen uns alle.

Gitzi zu verkaufen auf Sommer/Herbst 2009

Mir viel Freude und Liebe betreuen wir unsere Ziegen. Baileys (Pfauenziege, specia rara) und Gundel (Toggenburgerziege mit Hörner) haben beide sehr gute Abstammungspapiere und waren an der Herbstschau des Ostschweizer Pfauenziegenzuchtvereins. Beide erwarten März/April erstmals rassenreine Gitzis.

Wir würden die gerne an gute Plätze verkaufen: Meldung an Susanna Müller, Tel.052 740 20 65, mail: srm@gmx.ch

2008-06-27-095545-131re1

Baileys

gundel

Gundel

Herbst…

Der Herbst ist nun wirklich gekommen hier auf Gotland. Auch wenn an einem schönen Tag wie heute die Sonne recht zu wärmen vermag ist es am morgen und abend schon recht kallt. Das Laub beginnt sich Gelb zu fären und wird auch schon von den kräftigen herbstwinden weg geweht. Hier einige Bilder von meinem Spatziergang der Ringmauer entlang.

Mit meinem Studium hier bin ich bis jetzt sehr zufrieden. Macht eine menge Spass :) Zurzeit haben wir einen Kurs in “Gebäudedokumentation”. Wir waren eine Woche lang in Kovik, einem Fischereimuseum. Dort wurden verschidene Typen von kleinen Fischerhütten “gesammelt” – wie ein mini Ballenberg ungefähr. Zu Zweit nahmen wir uns dann einer solchen Hütte an und skizzierten alle Fassaden, Grundriss und Querschnitt. Natürlich wurde auch alles genau ausgemessen. Jetzt besteht unsere Aufgabe darin genaue Pläne und Ansichten zu zeichnen im Massstav 1:20. Ist eine sehr aufwendige Arbeit – macht aber auch viel Spass. Hier also ein paar Bilder von “meiner” Fischerhütte und meinem “Klassenzimmer” für eine Woche!

…ein neues Abenteuer beginnt…

Wie einige vielleicht schon wissen werde ich diesen Herbst ein Studium an der “University of Gotland” anfangen. Die Standardfrage -  “Was studierst du denn?” ist leider ein bischen komplizierter in meinm Fall. Da ich das schwedische Wort “Byggnadsvård” nicht gut übersetzen kann sage ich jeweils “Building Conservation” oder Konservator aber auf alte Häuser spezialisiert. Seit dem 21. August bin ich nun also hier auf Gotland – der schwedischen Insel in der Ostsee. Ich wohne und studiere in Visby, der grössten und eigentlich der einzigen Stadt hier auf der Insel.

Hier nun einige Bilder von Visby und meiner Wohnung.

So nach diesen allgemeinen “Einblicken” noch ein paar “Byggnadsvard” spezifische Bilder. Letzten Donnerstag starteten wir schon zu unserer ersten Exkursion. Wir besuchten den Hof eines Lehrers. Dort sind alle Gebäude denkmalgeschützt und er konnte auch sehr viel Interessantes über jedes einzelne Haus erzählen. Zusätzlich konnten wir noch einer Konervatorin über die Schulter schauen die gerade dabei war in einer Kirche die aus dem Mittelalter stammt alte Fresken wieder hervor zu holen unter dem Putz.Also auch hier ein paar Eindrücke.